Außenvoliere im Garten selber bauen

Außenvoliere im Garten selber bauen

Volieren gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Designs und Ausführungen im Handel. Neben dem Kauf besteht die Möglichkeit, sich seine eigene Voliere im Garten zu bauen. Das hat den Vorteil, dass eigene Ideen mit eingebracht werden können. Der Besitzer kennt seinen Vogel am besten und weiß, was für ihn wichtig ist. Jede Vogelart benötigt unterschiedlich viel Platz. Je größer das Voliere, desto wohler fühlt sich der Vogel. Wer sich für den Bau einer Außenvoliere im Garten interessiert, sollte sich folgende Tipps und Trick zu Herzen nehmen.

Außenvoliere im Garten selber bauen

Besorgung des notwendigen Materials

Damit der Bau des Vogelkäfigs beginnen kann, werden zunähst ausreichend Bodenplatten benötigt. Besonders geeignet sind beschichtete Spanplatten. Der Rahmen wird aus Aluminium oder Holz errichtet. Wer sich für Holz entscheidet, der ist mit einem Fichtenholz gut beraten. Buche und Eiche sind noch einen Hauch robuster. Normale Vierkanthölzer können durch Winkelhölzer ergänzt werden. Der Einsatz von Querstreben verleiht der Voliere mehr Stabilität. Das Zuschneiden der Leisten muss nicht zwangsweise selbst ausgeführt werden. Baumärkte bieten diesen Service zum Teil kostenlos an. Zuvor jedoch sollte eine Skizze angefertigt werden, die alle Maße der Teile festlegt.

 

Erstellung des Grundgerüsts

Nach Besorgung des Materials geht es an das Grundgerüst. Jeder Bau einer Voliere sollte mit dem Grundgerüst begonnen werden. Hierbei müssen die Vierkanthölzer mit den Winkelhölzern auf den Bodenplatten miteinander verschraubt werden. Für einen guten Halt empfiehlt sich die Befestigung mit Holzleim. Wer eine feste Rückwand einplanen möchte, sollte dies nach der Befestigung machen. An jeder Seite werden mindestens zwei Querstreben benötigt. Auch gibt es Containerrollen, die sich an der Unterseite befestigen lassen. Bei einem Umbau im Garten oder einer Party kann der Vogelkäfig ohne Probleme verschoben werden. Die Anzahl der Rollen ist abhängig von der Größe der Bodenplatten. Standfestigkeit ist das A und O bei einer Außenvoliere. Aus diesem Grund sollte der Käfig so konzipiert werden, dass er jedem Wetter standhält.

 


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Türen anbringen

Sobald das Grundgerüst steht, werden die Türen angebracht. Vorheriges Nachmessen vermeidet nachträgliche Ausbesserungsarbeiten. Für die Türen sollten ebenfalls Holzleisten verwendet werden. Anschließend die Leisten mit den Scharnieren verschraubt oder mit Leim verbunden. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Durch Anbringung einer Querstrebe würde später ausreichend Platz für eine Schublade zur Verfügung stehen. Das erleichtert vor allem die Reinigungsarbeiten. Unter anderem kommen die zuvor gekauften Flachwinkel zum Einsatz. Sie verstärken den Rahmen und sorgen für zusätzlichen Halt. Zum Verschließen der Türen eignen sich besonders Riegel, die sowohl oben als auch unten angebracht werden können.

 

Verkleidung

Der nächste Schritt befasst sich mit der Verkleidung des Vogelkäfigs. Auch hier gilt genaues Messen, bevor mit dem Zuschneiden begonnen wird. Benötigt werden einzelne Teile für das Dach und Seitenteile für die Türen. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass zum Rand hin ein volles Quadrat zur Verfügung steht. Mitunter hält die Verkleidung besser. Die Befestigung des Drahts sollte von innen mithilfe eines Tackers erfolgen. Am besten empfiehlt sich die Verwendung eines speziellen Volierendrahtes. Durch ein galvanisch verzinktes Material wird verhindert, dass sich Vögel vergiften.

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WICHTIG!

Der Draht und die Wände dürfen niemals mit Bleilacken versehen werden. Dies birgt ein hohes gesundheitliches Risiko für die Tiere. Zusätzlich enthält verzinkter Draht eine hohe Konzentration an Schadstoffen.

Wer keine Vergiftung riskieren möchte, sollte in den sauren Apfel beißen und den etwas teureren Edelstahl Draht verwenden! Der Preis wird für die liebsten aber keine Rolle spielen. Zumindest sehe ich das so.

Ich habe länger suchen müssen um einen kostengünstigen Edelstahl Draht zu finden. Ich denke aber das dieser hier für Papagei Volieren akzeptabel ist und vom Preis her auch passt.

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Montage der Schublade

Der letzte Schritt befasst sich mit der Schublade, für die zuvor ausreichend Platz geschaffen wurde. Beschichtete Sperrholzplatten eignen sich hervorragend dafür. Sie sind unempfindlich für die Vögel und lassen sich leicht reinigen. Zunächst müssen an der linken und rechten Seitenblende dementsprechende Bretter angebracht werden, die mit der Größe übereinstimmen. Sicherheitsweise diese vorne und hinten am Rahmen verschrauben. Bevor die Vögel in ihr neues Zuhause einziehen, sollte der Boden mit viel Stroh aufgefüllt werden. Damit keine Verletzungsgefahr entsteht, sollte der Außenvoliere nach Fertigstellung auf mögliche Fehler überprüft werden. Standfestigkeit und Robustheit sind eine der wichtigsten Punkte. Sobald alle Punkte erledigt sind, steht dem Einzug der Vögel nichts mehr im Weg.

Der Vorteil beim Bau einer Außenvoliere ist die künstlerische Freiheit. Den eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

 

Fazit zur Garten Außenvoliere

Außenvoliere im Garten selber bauen

Außenvoliere eignen sich ideal für Vögel im Garten. Zunächst geht es an den Einkauf wichtiger Materialien, die für den Bau benötigt werden. Darunter zählen unter anderem beschichtete Spanplatten. Danach geht es an die Erstellung des Gerüstes und die Montage von Türen und Schubladen. Kleine Extras im Außenvolieren bringen zusätzlichen Komfort. Durch einen Querbalken entstehen neue Sitzmöglichkeiten für die Vögel. Zudem lassen sich Futternäpfe daran befestigen. Wer seinen Vögeln etwas Freiflug bieten möchte, kann

außerdem eine Klappe anbringen. In Sachen Gestaltung ist der Besitzer völlig frei.

 

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Quellen:

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